Berichte 2020 - Historische Brennerei e.V. Rönsahl

Historische Brennerei e.V. Rönsahl
Historische Brennerei
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Berichte 2020

Chronik
 
21.01.20  Heimatfreunde starten ins neue Jahr.

 
Mit einem lockeren Auftakt starteten die Mitglieder und Interessenten der Arbeitsgruppe Heimatkunde im Brennereiverein Rönsahl am Montagabend dieser Woche ins neue Jahr.  Diesmal hatten Regina und Karl-Friedrich Marus, auf deren Initiative der Arbeitskreis Heimatkunde ins Leben gerufen wurde und die sich von Anfang an auch um Programmgestaltung und Inhalte der jeweiligen Heimatabende kümmern, eine Bilderserie vorbereitet, die an so manche Episode aus der baulichen Entwicklung des Dorfes, so wie sie sich vornehmlich im letzten Jahrhundert und zum Teil auch noch davor dargestellt hat, in Erinnerung rief. Als willkommene „Wegmarke“ dienten dabei eine Reihe von Schwarz-Weiß Fotografien, so wie sie aus der Hinterlassenschaft des in früheren Jahren hier tätigen Pastors Radicke sowie des damaligen Dorfschullehrers Köhler beziehungsweise auch aus dem Glasplatten-Archiv des Heimat- und Geschichtsvereins Wipperfürth und weiterer Zeitzeugen stammen.  

 
Gern ließen sich die Heimatfreunde auf diese Weise mitnehmen auf eine Wanderung durch das vor und auch lange Zeit nach der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert noch relativ kleine Dorf und dessen damals noch weitgehend landwirtschaftlich geprägtes Umland. Wie sich die Zeiten indes im Laufe etlicher Jahrzehnte ändern, wie sich auch das „Gesicht“ des ehedem beschaulichen und an der Nahtstelle zwischen der Rheinprovinz und dem Westfälischen gelegenen Dorfes nach und nach verändert, wurde beim Betrachten der mittlerweile zum größten Teil historischen Aufnahmen deutlich. Dabei erinnerte sich der eine oder andere auch  gerne an ehedem ortsbildprägende Gebäude, die mittlerweile bereits längst dem Zahn der Zeit zum Opfer gefallen sind, wie das beispielsweise für die Mosel, das alte Richterhaus Rönsahls, gilt oder auch für das Haus an der Stadestraße, das in den 1960er Jahren abgerissen wurde und damals dem Neubau der Post weichen musste.  

 
Beim visuellen Dorfspaziergang durfte auch ein Blick auf das winzige und im Volksmund  ehedem als „Arche Noah“ bekannte Häuschen am ehemaligen Mühlengraben ebenso wenig fehlen wie  auf die vornehmlich nach Ende des 2. Weltkriegs allmählich beginnende rege Bautätigkeit im Dorf und die damit einher schreitende Veränderung des Dorfbildes.   

 
Auch in diesem Jahr wollen sich die Heimatfreunde in zwangloser Weise in der Regel jeweils am dritten Montag eines Monats treffen, um heimatgeschichtlich interessante Themen aus unterschiedlichen Zeitepochen, möglichst jeweils mit Bezug auf das Geschehen im Dorf und seiner Nachbarschaft, in Bild und Wort zu betrachten. Wie bisher auch schon, so soll das auch künftig in zwangloser Weise geschehen, wobei Regina und Karl-Friedrich Marcus  Wert auf die Feststellung  legen, dass es sich bei dieser Gruppe nicht um einen eigenständigen Verein mit entsprechenden Statuten handelt, sondern vielmehr um heimatgeschichtlich interessierte Personen aus Dorf und Stadt, die sich je nach Gusto treffen, um im spannenden Buch der Heimatgeschichte zu blättern. Die nächste Zusammenkunft in dieser Weise findet voraussichtlich statt am Montag, den 17. Februar, Beginn 19.30 Uhr im Brauzimmer der Brennerei, wobei das Thema des Abends derzeit noch nicht endgültig feststeht und rechtzeitig vorher bekanntgegeben wird.
 
Text und Fotos Rainer Crummenerl.
Zum ersten Treffen im soeben begonnenen neuen Jahr hatten sich etliche heimatkundlich interessierte Mitbürger am Montagabend dieser Woche im Brauzimmer der Historischen Brennerei eingefunden.
ein Blick auf das winzige und im Volksmund ehedem als „Arche Noah“ bekannte Häuschen am ehemaligen Mühlengraben
Um die und vor der Jahrhundertwende hielt noch die von einem Pferd gezogene Postkutsche vor dem ehedem „Kaiserlichen Postamt“ mitten im Dorf ( später war hier die Drogerie ).
Gern ließen sich die Heimatfreunde einladen zu einer fiktiven Dorfwanderung anhand historischen Bildmaterials, das manch einen Blick auf längst vergangene Tage und „Rönsahls alte Zeiten“ ermöglichte.
11.01.2020: Adventsfenster-Aktion hat allen Beteiligten viel Spaß gemacht.
Idee des CVJM Rönsahl fand erneut großen Anklang.

Rönsahl. Mit viel Freude und entsprechendem Engagement bei der Sache waren auch diesmal wieder alle, die bei der nun schon im elften Jahr durchgeführten Adventsfenster- Aktion in Rönsahl mit von der Partie gewesen sind. Wie stets, so waren viele mit dabei, als am vergangenen Samstag im Rahmen einer kleinen Feier in der Brennerei die Prämierung der drei schönsten Fenster des wohl größten und in seiner Art sicher auch einzigartig strukturierten Adventskalenders weit und breit, wenn nicht gar im gesamten Märkischen Kreis, stattfand.   

                                 
Zur Bekanntgabe der bei der Adventsfensteraktion ermittelten Platzierungen auf
den ersten drei Plätzen sowie Entgegennahme der vom CVM Rönsahl zur Verfügung
gestellten Anerkennungspreise waren viele Beteiligte am Samstagnachmittag in die
Brennerei gekommen.

Bekanntlich hatte der CVJM Rönsahl, ermutigt durch das entsprechend positive Echo, das die in den Vorjahren vorauf gegangenen und gleich gelagerten Aktionen gefunden hatten, wiederum zum Mitmachen bei der Adventsfensteraktion aufgerufen.  Sowohl hinsichtlich der Auswahl der Motive als auch des Umsetzens derselben in aussagefähige Bilder hatte man den Beteiligten in bewährter Weise wiederum freie Hand gelassen, so dass auch diesmal Ideenreichtum und kreatives Gestalten sowie Altbewährtes wie ebenso neue Ideen  gefragt waren und entsprechend zum Tragen kamen. Auf diese Weise war es abermals gelungen, etliche Vereine und Gruppen sowie auch Privatpersonen zum Mitmachen zu gewinnen. Nicht zuletzt auch  dank fachkundiger Begleitung durch Helmut Bremecker vom Brennereiverein, der die passenden Rahmen zur Aufnahme der Bilder angefertigte hatte und später entsprechend platzierte,  hatten sich die in ausreichender Zahl vorhandenen Fenster im historischen Brennereigebäude rechtzeitig zu Beginn der Advents- und Vorweihnachtszeit in einen aussagekräftigen und aus vielen eindrucksvollen Bildern bestehenden Adventskalender verwandelt. Vornehmlich -  wenngleich nicht ausschließlich - mit Motiven mit weihnachtlichem Charakter bestückt, bereitete der große Adventskalender in Rönsahl in den Folgewochen vielen Betrachtern Freude.



Viele unterschiedliche Motive kamen zum Ausdruck bei der Adventsfensteraktion in Rönsahl.
Unser Bild zeigt die preisgekrönten Bilder.


Wie in den Jahren  zuvor auch schon, so hatte der CVJM als Initiator der Fensteraktion auch diesmal wieder kleine Anerkennungspreise für die nach Meinung der neutralen Jury drei schönsten Fenster ausgesetzt. So waren alle gespannt darauf, als das Geheimnis um die diesjährigen Preisträger gelüftet werden sollte. Denn das neutrale Jurorenteam, bestehend aus    sachverständigen Personen unterschiedlichen Alters, hatte sich die Sache nicht leicht gemacht, bis zuletzt eisern „dicht gehalten“, was das Ergebnis der Bewertung betraf und sich die Namen der diesjährigen Gewinner im Vorfeld nicht entlocken lassen und somit mit Erfolg die Spannung bis zur Bekanntgabe der Ergebnisse hoch gehalten .


Ein großes „Dankeschön“ für die geleistete Arbeit bei der Organisation der Weihnachtsfenster-Aktion
in Rönsahl hatte CVJM- Vorstandsmitglied Anke Pies für Chefplaner Helmut Bremecker bereit.

Wie sich herausstellte, hatten die Juroren bei Bewertung der Bilder keine leichte Aufgabe , denn die Preisträger lagen nahezu gleichauf.  Den meisten Anklang fand diesmal der Beitrag der Servatiusschule. über den 2. Platz freute sich das Kinderhaus Pies, und den dritten Preis teilten sich die Waldheimat und die Familie Rausch. Alle Preisträger durften sich zudem über je ein passendes und bei passender Gelegenheit einzulösendes Anerkennungsgeschenk  vom CVJM freuen.

Text und Fotos Crummenerl.

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